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News des Landesverbandes
Zur Sache "Hartz IV" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Zingler   
Freitag, 25. Februar 2011 20:50
 

Dank unserer Beharrlichkeit ist jetzt ein Ergebnis erzielt worden, das deutliche Verbesserungen für Familien mit Kindern, Geringverdiener und für die Kommunen bedeutet:

-       Bundesweit werden 1,2 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Mindestlöhnen profitieren. Die Mindestlöhne sollen künftig in der Leiharbeitsbranche, bei den Sicherheitsdienstleistungen und bei der Aus- und Weiterbildungsbranche eingeführt werden.

-       Ab dem 1. Mai 2011 soll in der Leiharbeitsbranche künftig eine Lohnuntergrenze für Verleihzeiten und für verleihfreie Zeiten im Gesetz festgelegt werden. 

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Zur Sache: Nürburgring PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Zingler   
Mittwoch, 23. Februar 2011 16:09
 

Nürburgring

Sachstand: Ein Jahr nach der ersten Präsentation des Zukunftskonzeptes Nürburgring ist mit dem Abschluss weiterer Verträge die Neuordnung am Ring im Dezember 2010 abgeschlossen worden:

ü     Dezember 2009: Erste Vorstellung des Zukunftskonzeptes für den Nürburgring.

ü     März 2010: Unterzeichnung der Verträge mit den privaten Betreibern - Besitz und Betrieb werden konsequent getrennt.

ü     Mai 2010: Start der neuen privaten Nürburgring Automotive GmbH

ü     Juli 2010: Klassische Finanzierung des Infrastrukturprojektes über Investitionsdarlehen in Höhe von 330 Mio. Euro der Investitions- und Strukturbank (ISB).

ü     Dezember 2010: Abschluss der Neuordnung am Ring durch die Unterzeichnung weiterer Verträge. Die vertraglichen Beziehungen zwischen der Nürburgring GmbH und der Cash Settlement & Ticketing GmbH (CST) wurden dabei ebenfalls auf eine neue Basis gestellt. Damit wurde die Rückführung der Darlehen von der CST zur Nürburgring GmbH in Höhe von rund zehn Millionen Euro zuzüglich Zinsen innerhalb von zehn Jahren gesichert. Mit Pachtbeginn wird die bisherige unbegrenzte Patronaterklärung auf einen Höchstbetrag von 500.000 Euro beschränkt. Der Betrieb erfolgt durch die Nürburgring Automotive GmbH auf eigenes Risiko. Die Verträge vom Dezember 2010 lagen dem Landesrechnungshof vor, sie wurden allerdings in der Bewertung des Komplexes CST bedauerlicher Weise bislang nicht berücksichtigt.

Bei der Anlauffinanzierung für das Projekt Nürburgring handelt es sich um eine Zwischenfinanzierung, wie sie in vielen Unternehmen in der Gründungs- oder Umstrukturierungsphase notwendig ist. In dieser so genannten Einschwungphase bis 2015 reichen die Pachteinnahmen der Nürburgring GmbH noch nicht aus, deren Ausgaben, insbesondere Zinsen und die ab 2014 beginnende Tilgung der Finanzierung des 330 Mio. Euro Investitionsdarlehens der ISB, zu decken. Dies hat die SPD-Landesregierung immer transparent dargestellt und dem Landtag bereits im September 2010 ein entsprechendes Gutachten vorgelegt. Der Vorwurf der Opposition darüber nicht informiert worden zu sein, geht also ins Leere.

In welcher Form zwischenfinanziert werden soll, ist bis jetzt noch nicht abschließend entschieden worden. Die Mittelfristplanung von Ernst & Young vom September 2010 sieht jedenfalls die vollständige Rückführung der Zwischenfinanzierung bis zum Jahr 2021 vor.

-     Der Zwischenfinanzierungsbedarf  beläuft sich einschließlich Tilgungsleistungen bis 2015 auf rund 33 Millionen Euro, deutlich weniger als ursprünglich angenommen. Dieser beinhaltet bereits Tilgungen für das 330 Mio. Euro ISB-Investitionsdarlehens für die Jahre 2014 und 2015 in Höhe von 13,2 Mio. Euro.

-     Die ISB erzielt 2011 Überschüsse aus der Refinanzierung in Höhe von rd. 8 Mio. Euro, die an das Land abzuführen sind.

-     Aus den Verträgen zum Abschluss der Neuordnung am Ring vom Dezember 2010 ergeben sich weitere Verbesserungen. Das Ergebnis hier bleibt abzuwarten.

-     Aufgrund des neuen Betriebspachtvertrages mit der Cash Settlement & Ticketing GmbH (CST) kann aber bereits heute mit Verbesserungen in Höhe von mindestens 2 Mio. Euro für die Nürburgring GmbH im Zeitraum bis 2015 gerechnet werden.

 

So gesehen beläuft sich der Nettozwischenfinanzierungsbedarf aus heutiger Sicht auf rund 10 Mio. Euro.

Fazit:  Die SPD-Landesregierung hat durch die klare Trennung von Besitz in Landeshand und Betrieb durch die private Nürburgring Automotive GmbH transparente Strukturen geschaffen und das Zukunftskonzept schnell und transparent auf den Weg gebracht. Nach dem vom Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young überarbeiteten Geschäftsplan vom September 2010 wird im Jahr 2016 eine Kehrtwende erreicht, bei der die Pachteinnahmen die Ausgaben für Zins und Tilgung etc. übertreffen. Mit dem neuen, privaten Geschäftsmodell am Nürburgring kann das 330 Mio. Euro Invest durch die erwarteten Pachteinnahmen refinanziert werden. Unsere Neuausrichtung zeigt erste Erfolge - Schon jetzt können die Betreiber mehr Pacht zahlen als vereinbart. Der Nürburgring ist ein großer und guter Arbeitgeber, der vielen Menschen aus der Region einen zukunftsfähigen Arbeitsplatz bietet. Wir stehen zum Nürburgring und sichern damit mittel- und langfristig rund 2500 Arbeitsplätze in der Region!

 

Stand: Februar 2011
SPD Landesverband Rheinland-Pfalz, Klarastr. 15a, 55116 Mainz, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.  

 

 
Zur Sache: Verkehrslärm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Zingler   
Mittwoch, 23. Februar 2011 16:06
 

Verkehrslärmschutz hat für uns eine zentrale Bedeutung


Sachstand: Wir sichern Mobilität. Sie ist wichtige Voraussetzung für unseren Wohlstand, für mehr Beschäftigung und für gleiche Chancen auf Teilhabe eines Jeden am gesellschaftlichen Zusammenleben. Aufgabe unserer Verkehrspolitik ist es, diese nachhaltig zu gestalten. Dieser Aufgabe haben wir uns verpflichtet. Es ist unbestritten, dass Lärm zu Erkrankungen führen kann. Auch aus diesem Grund hat der Verkehrslärmschutz für uns eine zentrale Bedeutung.


Die SPD-Landesregierung legt ihren Schwerpunkt auf den Lärmschutz an den Bundes- und Landesstraßen. Seit 2006 (bis 2009) wurden für Lärmvorsorge und Lärmsanierung an den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen über 23 Millionen Euro für die Menschen in unserem Land investiert.

 

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Medienkompetenz - Chancen und Herausforderungen des Internet erkenne PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Zingler   
Donnerstag, 13. Januar 2011 18:56
Sachstand: Kinder und Jugendliche sollen lernen, selbstbestimmt, kreativ, reflektiert und
sozialverantwortlich mit Medien umzugehen. Medienkompetenz – also die Fähigkeit, Medien
verantwortungsvoll nutzen zu können und dabei gleichzeitig auch deren Gefahren zu erkennen
– ist eine der zentralen Schlüsselqualifikationen in unserer Informationsgesellschaft.
Recherchieren für die Schule oder in der Freizeit, chatten, mailen, oder die Nutzung Sozialer
Netzwerke bieten Kindern und Jugendliche großartige Formen, um miteinander zu
kommunizieren und zu lernen. Für viele Eltern wird es allerdings immer schwieriger den
Medienkonsum ihrer Kinder zu überschauen. Die rheinland-pfälzische Landesregierung geht
dieses wichtige Thema auf vielfältige Weise an und bietet den Eltern im Land zahlreiche
Angebote und Hilfestellungen, um ihre Kinder fit zu machen für den Umgang mit den digitalen
Medien. Es gibt viele sinnvolle und kindgerechte Seiten im Netz – wie z.B. fragfinn.de oder
blindekuh.de – wo interessante Angebote für Kinder aufgelistet sind.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat 2007 das Landesprogramm „Medienkompetenz
macht Schule“ auf den Weg gebracht. Medienkompetenz wird an rheinland-pfälzischen Schulen
von der Grundschule bis zu den weiterführenden und berufsbildenden Schulen als
fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip vermittelt. Rheinland-Pfalz hat damit deutschlandweit
eine Vorreiterrolle eingenommen.
 
  • Im Rahmen des Programms ließen sich bislang rund 20.000 Lehrkräfte in Fortbildungen
    im Bereich der neuen Medien schulen.
  • Über 1.200 Lehrer wurden zu Jugendmedienschutzberaterinnen und -beratern
    ausgebildet. 500 Schülerinnen und Schüler geben ihr Wissen als „Medienscouts“ an ihre
    Mitschüler und Mitschülerinnen weiter.
  • Begleitend werden Eltern aktuelle Informationen und Veranstaltungen zur Förderung des
    reflektierten Umgangs mit den neuen Medien angeboten. 300 Veranstaltungen konnten
    bisher gefördert werden.
  • Darüber hinaus haben bereits 400 Schulen in Rheinland-Pfalz innovative Technik wie
    z.B. interaktive Whiteboards und mobile Laptopeinheiten im Wert von 40.000 Euro (je
    Schule) erhalten. Weitere Partner bringen unterschiedlichen Angeboten in das
    Landesprogramm mit ein. Dazu gehören beispielsweise der SWR, die Landeszentrale für
    Medien und Kommunikation (LMK), der Landesbeauftragte für den Datenschutz sowie
    die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
  • Zur Durchführung des Landesprogramms wurden insgesamt 20 Millionen
    bereitgestellt. Weitere 2 Millionen Euro folgen 2011. Auch im Grundschulsektor werden
    durch den 2010 gestarteten Landesmodellversuch „Digitale Medien in der Grundschule“
    (DIMIG), an dem zehn Grundschulen und zwei Studienseminare beteiligt sind, neue
    Akzente gesetzt.

Fazit: Die Verantwortung, die wir alle für unsere Kinder und Jungendlichen haben, muss
gemeinsam von Eltern, Lehrern und Politik getragen werden. In Rheinland-Pfalz gibt es eine
Vielzahl von guten Angeboten, die Eltern darin unterstützen, ihre Kinder fit für die Chancen und
Herausforderungen der digitalen Medien zu machen.

 

 Stand: Januar 2011


SPD Landesverband Rheinland-Pfalz, Klarastr. 15a,  55116 Mainz, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 
Vermittlungsausschuss zu Regelsätzen und Bildungspaket SPD will mehr Hilfen für Kinder und Arbeitslose PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Zingler   
Samstag, 08. Januar 2011 13:32

Bei den Verhandlungen im Vermittlungsausschuss zu Regelsätzen und Bildungspaket taktiert die schwarz-gelbe Bundesregierung zu Lasten der bedürftigen Menschen. CDU/CSU und FDP blockieren einen Kompromiss, der den Weg zu einer verfassungskonformen Unterstützung von Arbeitslosen und besseren Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern aus benachteiligten Familien ebnet. Die Regierung verweigert sogar die wenigen Leistungsverbesserungen, die sie selbst vorgesehen hat. Denn niemand hindert sie daran, diese vorab zu leisten.
Die SPD hat die neuen Regelungen im Bundesrat abgelehnt, weil sie Arbeitslosen weder eine angemessene Unterstützung garantieren noch ihnen neue Chancen auf Arbeit eröffnen. Das leiche gilt für Kinder aus sozial schwachen Familien, denen Schwarz-Gelb echte Teilhabe- und Bildungschancen verweigert. Außerdem ist höchst fraglich, ob die Neuberechnung des Arbeitslosengeldes II wirklich sorgfältig ausgeführt wurde und den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts entspricht. So wurde jetzt bekannt, dass zum Beispiel die Kosten für warmes Wasser bei der Berechnung des neuen Regelsatzes „vergessen“ wurden.

 

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